Idylisches Burano, industrielles Murano

Ein weiterer Ausflugstag steht auf dem Programm. Wir lassen uns von dem Massentourismus in Venedig nicht abschrecken und fahren heute mit dem Boot los nach Burano. Burano ist eine weitere bewohnte Insel in der Lagune von Venezien und verfügt wie Venedig über Kanäle anstelle von Strassen. Besonders ins Auge stechen die farbenfrohen Häuserfronten schon bei der Ankunft.  Ganz Anders als Venedig ist es hier recht ruhig nur wenige Touristen machen sich neben Venedig  die Mühe auch Burano zu Besuchen.  Grosser Fehler! Burano ist zwar einiges Kleiner als Venedig und lässt sich gut in etwas mehr als einem halben Tag erkunden, die Stimmung ist jedoch ganz anders.  Liebevoll, herzlich, idyllisch und lebensfroh. Burano ist bekannt für seine Spitze und die wird auch tatkräftig verkauft und angepriesen. Schön zu sehen, beeindruckende Handarbeit jedoch nicht unserem Stil entsprechend.  Besonders gefällt uns das Burano lebt. Hier wohnen Menschen, hegen und pflegen ihre Häuser, man sieht den Alltag.  Erst hier fällt  uns so richtig auf, dass genau  dies in Venedig gefehlt hat. Geht man in Burano etwas weg vom Hauptkanal  ist man alleine kann geniessen, ein kleines Gespräch mit dem Postboten oder der Marktfrau halten lasst euch dies nicht entgehen wenn ihr die Chance dazu habt.

Am Nachmittag setzen wir nach Murano über. Weit  über die Grenzen von Italien ist Murano bekannt  für das farbige Murano-Glas. Von Kitsch bis Kunst, von Alttages-Gegenständen zu Schmuck wird hier alles gefertigt. Interessant ist der Einblick hinter die Kulissen allemale und auch ein Ausflug wert jedoch nach nem Charmanten Burano wirkt das industriell durch Glashütten geprägte Murano fast etwas öde. Wie auch Venedig und Burano ist auch Murano eine Insel in der Lagune mit Kanälen und ist in der Grösse etwa zwischen Venedig und Burano anzusiedeln.  Hier gibt es wieder etwas mehr Touristen, da es sehr nahe bei Venedig liegt und viele noch schnell rüberhüpfen jedoch ist nur die Hauptstrasse sehr gefüllt abseits ist man mit einheimischen fast alleine.

 

Müde erreichen wir am frühen Abend den Campingplatz  und  lassen den Tag bei einem Aperol-Spritz an der Strandbar ausklingen, während unsere Kinder im Sand spielen, etwas Yoga am Strand …so sollten Ferien immer sein ;-).


Reisebericht: Marina di Venezia 2015 von mit keine Kommentare.

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